SHOUTcast Widgets
Artist Library / Thomas Schmidt-Kowalski

Thomas Schmidt-Kowalski

43Last.fm listeners

Biography

Bio: English / German

Thomas Schmidt-Kowalski (* 21. June 1949 in Oldenburg (Oldb), Niedersachsen - Lower Saxony, † 5. January 2013 ibidem) was a German composer.

Read full biography ↓

Schmidt-Kowalski was born at Oldenburg in 1949.He studied composition at the Academy of Music and Dramatic Arts in Berlin under Frank Michael Beyer (1971) and at the Musikhochschule Hannover under Alfred Koerppen (1972–77).In the course of his studies, Schmidt-Kowalski turned from the musical avant-garde and chose to write in a more traditional vein. Since the late 1970s he worked as a freelance composer, mainly writing commissioned works for soloists and events. His compositions have been performed in London, Oxford, Cambridge, Sydney, Melbourne, Mexico City, and Yokohama, and have been recorded on the Naxos label. Schmidt-Kowalski latterly emerged as a conductor of his own works.

Schmidt-Kowalski's works are fully tonal, and their design and harmony is essentially derived from 19th-century practice, with emphasis on the melodic element. He saw the musical Romantic not as an era, but as transcending time, and thus did not consider his tonality and romanticism to be at all nostalgic. His output focused on chamber and orchestral music.

His style has been compared to those of Schumann, Dvořák, and Saint-Saëns. In the view of critic Jill Barlow, Schmidt-Kowalski "manages to bypass 20th-century modernism by doing a 'Sturm und Drang' of his own in 21st-century terms, making himself a 'must' for today's German concert, disc, and radio audiences."

Schmidt-Kowalski begann im Alter von 12 Jahren, sich intensiv mit Musik zu beschäftigen und eignete sich autodidaktisch eine musikalische Bildung an. Ab 1971 studierte er zunächst an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Berlin und von 1972 bis 1977 bei Alfred Koerppen an der Musikhochschule Hannover Komposition. Im Laufe seines Studiums wandte sich Schmidt-Kowalski völlig von der musikalischen Avantgarde ab, was wiederholt zu Konflikten mit seinen Lehrern führte. Seit dem Ende der 1970er Jahre war er als freischaffender Komponist tätig und schrieb vor allem Auftragswerke für Solisten oder Veranstaltungen. Ab 2002 trat Schmidt-Kowalski auch durch CD-Produktionen in Erscheinung. International wurden seine Kompositionen in London, Oxford, Cambridge, Sidney, Melbourne und Mexiko-Stadt präsentiert. Am 21. September 2007 wurde die 4. Sinfonie in der Yokohama Minato Mirai Hall als Japanpremiere aufgeführt. Schmidt-Kowalski ist auch als Dirigent eigener Werke hervorgetreten. Im Gegensatz zu seiner internationalen Anerkennung stand die Schmidt-Kowalskis in seiner Heimatstadt Oldenburg: Erst nach seinem Tod war dort erstmals seine 3. Sinfonie (1997–2000) erstmals zu hören, in einem live mitgeschnittenen Schlosskonzert der damals vom Dirigenten Olaf Wiechmann dirigierten Kammersinfonie Oldenburg am 24. November 2013. Auch der umfangreiche Notennachlass des verstorbenen Komponisten verblieb zunächst nicht in der Stadt Oldenburg, sondern wechselte in den Besitz des Landesliegenschaftsfonds Hannover. Ob die durch das Oldenburger Schlosskonzert vom 24. November 2013 angeregten Bemühungen der Oldenburger Landschaft erfolgreich sein werden, die Noten dem Staatsarchiv Oldenburg und über dieses künftig allen an Einsichtnahme oder Aufführungen interessierten Personen zugänglich zu machen, ist derzeit noch nicht entschieden.

Schmidt-Kowalski sah in der musikalischen Romantik, die er nicht als Epoche, sondern als geistige Haltung begriff, den Bezugspunkt seines Schaffens. Seine Vorbilder waren Robert Schumann, Johannes Brahms und Anton Bruckner; seine Musik ist zur Gänze der Tonalität verpflichtet. Auch Formgebung und Harmonik seiner Werke beruhen im Wesentlichen auf der Musik des 19. Jahrhunderts. Die Grundstimmung seiner Musik ist lyrischer bis epischer Natur; starke Bedeutung mass der Komponist dem melodischen Element zu. Der Schwerpunkt seines Schaffens lag auf Kammermusik und Orchesterwerken. Nach eigener Aussage strebte er eine Tonsprache an, die der (von ihm postulierten) "menschlichen Sehnsucht nach Harmonie" gerecht werden sollte.

http://www.schmidtkowalski.de/english/tsk.htm

Biography text from Last.fm, available under CC BY-SA.