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Artist Library / Tod im Strandkorb

Tod im Strandkorb

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Biography

Tod im Strandkorb kommen aus Hamburg-Ottensen und spielen Instrumental Surf.

Neben den Coverversionen bekannter und unbekannter klassischer Surfbands, wie z.B. die Ventures, Dick Dale oder Surfaris, werden auch Eigenkompositionen gespielt. Diese orientieren sich vom Sound her mehr am klassischen Surf der 60er Jahre. Tod im Strandkorb wollen nicht aufs Surfbrett des schnellen, harten, punkigen Surfs aufspringen, sondern legen Wert auf ausgefeilte Melodien. Dabei bedienen sie sich unter anderem lateinamerikanischer oder arabischer Rhythmen oder auch mal einer osteuropäischen Polka. Bei Konzerten werden als Zugabe gelegentlich auch einige Vokalstücke präsentiert.

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Die Band entstand im Jahre 2001, als sich die beiden ehemaligen Mitglieder von "Arbeitskreis Popularmusik" Frank Surf (Schlagzeug) und Volker Surf (Bass) mit Tschak Surf (Gitarrist der "Legendary Alternative Chartbusters") zusammentaten um im Ü-Raum Instrumentals zu spielen. Dabei drängte sich als Stilart Surf geradezu auf. Kurz darauf stieß die Schweizer Saxophonistin Denise Surf hinzu.

Seit Herbst 2001 gab die Band über 30 Konzerte. Bereits der erste Auftritt vor einer begeisterten Menge in der Stammkneipe "Planwirtschaft" in Hamburg-Ottensen war ein voller Erfolg. Bei den folgenden Gigs traten Tod im Strandkorb u.a. mit den Hamburger Bands The Typhoons, Kontradiction, Mobylettes und P.R.A.K., mit Robert and the Roboters, Jesus Skins und der kalifornischen Surfband Hypnotic IV, sowie mit vielen anderen Bands. Dabei wurden vor allem in Hamburg viele kleinere und größere Bühnen bespielt, beispielsweise im Planet Subotnik, im Fundbureau und in der Roten Flora, im Hafenklang, im Störtebeker oder im St. Pauli Clubheim. In Hamburg-Ottensen gibt es fast keine Lokalität mehr, in der Tod im Strandkorb nicht schon einen Auftritt hatten. Die MusikerInnen stießen dabei durchweg auf Begeisterung und verstanden es das Publikum immer wieder in tänzerische Wallungen zu versetzen.

Bisheriger Höhepunkt war sicherlich das Konzert auf dem legendären Fusion-Festival im Jahre 2004, das den gesamten Hangar zum Kochen brachte.

Ansonsten tummelte sich die Band auf diversen Sommer- und Stadtteilfesten, z.B. auch mal in Bremen oder auf dem Schall-und Rauschfestival in Norderstedt und fanden sogar den Weg bis nach Freiburg ins Jos Fritz. Als engagierte Band unterstützen Tod im Strandkorb mit ihren Konzerten auch selbstverwaltete Veranstaltungsorte und soziale Zentren.

Im Sommer 2002 wurde auch die erste Demo-CD mit elf Tracks fertiggestellt, die auf den Konzerten stets auf große Nachfrage stieß. Im Sommer 2003 präsentierte Tod im Strandkorb den Track "Mr. Moto" auf der CD-Beilage des Fanmagazins BANZAI! (Nr. 11). Im selben Heft erschien auch eine sehr positive Rezension der Demo-CD. Im Sommer 2005 schließlich ging die Band das erste mal in ein professionelles Studio, wo sie 16 Tracks aufnahm, die Hälfte davon Eigenkompositionen.

Im Frühjahr 2006 erfolgte eine personelle Umbesetzung: Volker Surf schied aus und Karlo Surf übernahm den Bass.

Biography text from Last.fm, available under CC BY-SA.